Gefährdungsbeurteilungen
Wann hatten Sie den letzten Unfall oder Beinaheunfall? Nichts Großes passiert? Glück gehabt?! Was wäre gewesen, wenn mehr passiert wäre? Hätte dann Ihre Dokumentation den Interessen des Staatsanwalts genügt? Wie aktuell sind Ihre Gefährdungsbeurteilungen im Betrieb? Sind damit wirklich alle Arbeitsplätze, Tätigkeiten und Gefahrstoffe betrachtet? Wie sieht es mit der Definition, Auswahl und Begründung der Sicherheitsmaßnahmen aus? Sind die schriftlich verfasst und für einen Externen wirklich nachvollziehbar? Nicht so ganz? Dann wird es dringend Zeit sich mit dem Thema der Gefährdungsbeurteilung näher zu befassen. Denn im Falle eines Falles hätten Sie die haben müssen – VOR dem Unfall versteht sich. Ist ein Unfall passiert, können Sie sich darauf verlassen, dass der Richter nach der Gefährdungsbeurteilung fragt. Die Gefährdungsbeurteilung ist DAS Instrument für die persönliche Absicherung der Verantwortlichen und die Absicherung der Mitarbeiter. Nicht zu unterschätzen: Thema Berufsunfähigkeit Über die Gefährdungsbeurteilung kann später nachgewiesen werden, dass der Mitarbeiter die für die Berufskrankheit aufgrund bestimmter Tätigkeiten erworben ha. Somit kann die Anerkennung vor Gericht durchgesetzt werden.
ZielgruppeDer Lehrgang richtet sich an technische Fach- und Führungskräfte, Gefahrstoffbeauftragte und Sicherheitsbeauftragte, Sicherheitsfachkräfte und verantwortliche Mitarbeiter für Gefahrstoffmanagement.
NutzenIn diesem Seminar lernen Sie, warum Gefährdungsbeurteilungen zu erstellen sind, wie man diese erstellt und welche Informationsquellen Sie dazu nutzen können. Zudem erfahren Sie mehr über die rechtlichen Forderungen und Hintergründe zu diesem Thema.
Programminhalt- Was sind die Bestandteile und Inhalte einer Gefährdungsbeurteilung?
- Wie oft sind Gefährdungsbeurteilungen zu überarbeiten?
- Wer darf sie erstellen?
- Vorgehen bei der Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen
- Das Sicherheitsdatenblatt als Informationsquelle
- Definition von Schutzmaßnahmen
Überprüfung von deren Wirksamkeit - Erstellen von Arbeits- und Betriebsanweisungen
- Übungsbeispiele
Methoden
Vortrag, Gruppen/ und Einzelarbeit, Diskussion
Trainer Frau Dipl.-Wirtsch.-Ing. Marion Stühler8 Jahre chemische Industrie in den Bereichen F&E; Forschungsbezogenes Marketing und Multiprojektmanagement. Seit 9 Jahren selbständig tätig als Berater und Trainer in den Bereichen Chemie (Neustoffmeldungen und REACH); Projektmanagement und IT

